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15. Dezember 2002: Das Beweidungsjahr ist zu Ende

Durch den starken Frost der letzten Tage ist der Boden teilweise gefroren, die Elektrozäune sind nicht mehr gut zu stecken. Trotz der noch ungenützten, einladenden, Weideflächen im Übergangsbereich zu den umliegenden Wäldern wird es also Zeit, an die Heimreise zu denken.

 

Über Nacht hat es ein wenig geschneit. Im leichten Morgennebel scheinen die Schäfchen fast unwirklich.

Ein Teil der Herde ist bereits am Vortag nach Hause übersiedelt. So wissen die draussen Verbliebenen das Herannahen des Pferdehängers richtig zu deuten. Sie sammeln sich und harren der Dinge, die da kommen. Ob ihnen der Schnee den Abschied leicht macht?

Für mich hat das Ende des Beweidungsjahres auch einen wehmütigen Aspekt. Nach acht Monaten, in denen ich Tag für Tag, bei Hitze, Regen, Sturm oder Gelsen, einige Stunden bei den Schafen draussen verbracht habe, wird mir das "Weideleben" fehlen. Aber auch Hütehund Dolly, während der Wintermonate so gut wie arbeitslos, wird die neue Saison herbeisehnen.

Auf Wiedersehen, Wacholderheide.

 

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Zuletzt bearbeitet am 28.02.2006
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